Winterlandschaft Panorama vom Wilisch
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Winterlandschaft Panorama vom Wilisch

Von Dresden und anderswo kann man die markante Form des Berges am Horizont erkennen. Hier der Blick von der Abbruchkante des ehemaligen Steinbruchs auf eine Winterlandschaft im Sonnenuntergang. Rund 15 km südlich von Dresden gelegen, bildet der 476 Meter hohe Wilisch die nördliche Grenze des Osterzgebirges. Zusammen mit dem Hermsdorfer Berg, der Quohrener Kipse (452 m) und dem Lerchenberg (425 m) bildet er eine Bruchlinie, die so genannte Karsdorfer Verwerfung. Zwischen dieser und dem Elbtal liegt das Kreischaer Becken und die für Obstanbau bekannten Orte Maxen und Borthen. Nähert man sich dem Berg von der Ortschaft Hermsdorf aus, kommt man an der verfallenen Ausflugsgaststätte vorbei und erkennt, dass die Spitze des Berges aus Basalt besteht. Der Gipfel mit dem Aussichtspunkt liegt direkt an der Abbruchkante eines alten Steinbruchs. Was von unten schon recht beeindruckend aussieht. Vom Gipfel blickt man nur nach Süden, Westen und Norden - weshalb mir ein 360-Grad Panorama zwar denkbar, aber wenig sinnvoll erschien. Im Süden das Erzgebirgsvorland mit u.a. den Bergen Luchberg und Geisingberg. Richtung Westen die schon erwähnten: Hermsdorfer Berg, Quohrener Kipse und Lerchenberg. Im Norden war der Fernsehturm Dresdens erkennbar. An diesem kalten Januarabend ging die Sonne schon früh unter. Hier tauchen ihre letzten Strahlen die Baumsilhouetten und schneebedeckten Felder in eine rot-orangenens Licht. Die neuen Akkus in meiner Kamera hielten gut durch, obwohl ich viele Bilder in Folge für dieses HDR-Panorama aufnehmen musste. Nur der klare Himmel, Mehrfachbelichtung, Stativ, gefrorene Finger und einige Stunden Nachbearbeitung machten letzendlich dieses Bild möglich. Ein sehr heller Mond tauchte die verschneite Landschaft wenig später in ein magisches Licht.

10.01.09 17:00

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